Der Bücker-Kreuzweg an der Ems

Eindrücklich und überlebensgroß stehen sie da, die Skulpturen des Künstlers Heinrich Gerhard Bücker. Insgesamt 12 Stationen hat er in den Jahren 1960 bis 1975 für den Passionsweg an der Ems in Telgte geschaffen. Bewusst ausgelassen wurden von den sonst üblichen 14 Kreuzwegstationen der zweite. und dritte Fall Jesu unterm Kreuz und die Darstellung Marias mit dem toten Jesus auf dem Schoß. Letzteres ist ja bereits im Telgter Gnadenbild dargestellt und die entsprechende Kreuzwegstationen sollte nicht dazu in Konkurrenz treten. Ergänzt wurde von Bücker eine Auferstehungsstation.

Für viele Wallfahrer*innen und Pilger*innen gehört zu einem Besuch des Telgter Gnadenbildes das anschließende Beten, Betrachten oder meditierende Gehen des Kreuzweges dazu.

In unserem Schriftenstand im Turm der Clemenskirche, im Pilgerhaus (Bernsmeyerhaus) an der Ems und im Pfarrbüro erhalten sie Gebetshefte, um den Kreuzweg an der Ems zu beten.

Besonders für Familien haben wir auch einen Actionbound zum Kreuzweg angelegt. Dazu sollten Sie sich am besten zu Hause die App Actionbound aus dem Apple App-Store oder aus dem Google Play-Store herunterladen und mit dieser den QR-Code hier oder am Beginn des Kreuzweges einscannen.

Actionbound

Für viele Wallfahrer*innen und Pilger*innen gehört zu einem Besuch des Telgter Gnadenbildes das anschließende Beten, Betrachten oder meditierende Gehen des Kreuzweges dazu.

In unserem Schriftenstand im Turm der Clemenskirche, im Pilgerhaus (Bernsmeyerhaus) an der Ems und im Pfarrbüro erhalten sie Gebetshefte, um den Kreuzweg an der Ems zu beten.

Besonders für Familien haben wir auch einen Actionbound zum Kreuzweg angelegt. Dazu sollten Sie sich am besten zu Hause die App Actionbound aus dem Apple App-Store oder aus dem Google Play-Store herunterladen und mit dieser den QR-Code hier oder am Beginn des Kreuzweges einscannen.

Digitaler Wegbegleiter zum Telgter Bücker-Kreuzweg

für Familien mit kurzen Stationsbeschreibungen, Gebeten und Liedern

https://actionbound.com/bound/BueckerKreuzweg

geTAPEd - Ökumenischer Jugendkreuzweg 2022 Katholische Kirchengemeinde St. Marien Telgte in Kooperation mit der Sekundarschule an der Marienlinde und mit Unterstützung von Druck&Mehr.

https://de.actionbound.com/bound/geTAPEd

1. Station: Jesus und Pilatus

"Ich bin dazu gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.   (Joh. 18,31)

In aller Frühe bringen sie einen Mann zu Pilatus. Er habe von sich behauptet, ein König zu sein, und deshalb müsse er zum Tode verurteilt werden. Nun steht dieser Mann - Jesus von Nazareth - gefesselt, aber aufrecht vor ihm. Pilatus kommt nach dem Verhör zu der Einsicht: dieser Mann ist eher ein religiöser Schwärmer als ein ernst zu nehmender politischer Gegner. Er ist von seiner Unschuld überzeugt. Deshalb will er ihn auspeitschen lassen und denkt, damit wäre die Sache erledigt. Aber die Ankläger machen ihm klar: ,.Wenn du den frei lasst, bist du kein Freund des Kaisers mehr." (Jo. 19,12) Das geht ihm an den Nerv. Das konnte ihn seine Karriere kosten. Deshalb verurteilt er Jesus zum Tode, obwohl er eigentlich von seiner Unschuld überzeugt ist.  Manchmal wird auch von mir erwartet, dass ich zu anderen Stellung nehme - nicht gerade als Richter; aber man erwartet, dass ich so urteile (vielleicht auch verurteile), wie andere es mochten. Habe ich dann genügend Charakter, anders zu urteilen, als die anderen? .... nicht einfach Menschen oder Menschengruppen zu verurteilen, weil es alle tun oder weil sie mich sonst schief ansehen würden? Ist mir nicht auch manchmal - wie dem Pilatus - meine eigene Haut wichtiger als Wahrheit und Gerechtigkeit?

Vater im Himmel,

Pilatus hat Jesus zum Tode verurteilt, weil er um seine Stellung fürchtete. Obwohl er von seiner Unschuld überzeugt war, verurteilte er ihn, um seiner Karriere nicht zu schaden. Hilf mir, Gerechtigkeit und Liebe höher zu schätzen als das eigene Fortkommen und den eigenen Vorteil.

 

Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir bis du kommst in Herrlichkeit.